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Hertlingshausen

Hertlingshausen findet bereits im Jahre 1212 als " Hartingshausen" , d.h. zu den Häusern des Harting gehörend, erstmals urkundliche Erwähnung, und zwar im Zusammenhang mit dem ehemaligen Kloster St. Maria der Augustinerchorfrauen, das um 1160 gegründet wurde. Dieses kam 1434 hinsichtlich der Ordnung des Haushaltes und der Zucht unter der Leitung des Heiliggeistordens zu Stephansfeld. Im pfälzisch-leiningischen Krieg fiel das Kloster 1460 einem Brand zum Opfer. Von diesem Schlag konnte es sich, ohnehin verarmt, nicht mehr erholen. Als 1521 das Kloster formell aufgehoben wurde, dienten die Gefälle zur Dotierung einer Pfarrei, bis der Stephansfelder Konvent alle seine Güte und Rechte in Hertlingshausen 1538 an den Grafen Kuno II. von Leiningen-Westerburg verkaufte. Übrigens soll aus den Steinen dieses Kloster der Ort um 1585 gebaut worden sein. Unter dem Gericht von Altleiningen bestand aber sicher schon 1571 eine Gemeinde. Das Dorf verblieb bis zur französischen Revolution im Verband der Grafschaft Leiningen-Westerburg.

Quelle: 25 Jahre Verbandsgemeinde Hettenleidelheim 01.07.1997

Also Hertlingshausen geht mit großen Schritten auf die 800-Jahrfeier zu !

 

Bilder aus Hertlingshausen:

 

 

In der Sitzung am 24. Oktober 1985 beschloß der damalige Gemeinderat den Umbau und die Erweiterung der Schule zum heutigen Bürgerhaus von Carlsberg-Hertlingshausen.